
Jürgen Hart 20.9.42 bis 9.4.02
Sing mei Sachse sing
Text Jürgen Hart
Der Sachse liebt das Reisen sehr - nu nee, nich das in Gnochen! - Drum fährt er gerne hin und her - in sein drei Urlaubswochen. Bis nunder nach Bulgarchen dud er die Welt beschnarchen!
Und sin de Koffer noch so schwer - und sin se voll de Zieche und is es Essen nich weit her -
das kennt er zur Geniche ! Der Sachse dut nich gniedchen - der Sachse singt e Liedchen!
Refrain
Sing mei Sachse sing! Es is e eichen Ding - und ooch e tichtches Glick - umdn Zauber der Musik. Schon es gleenste Lied - das leecht sich offs Gemied - und macht dich auchenblicklich zefrieden, ruhig und glicklich!
Der Sachse liebt e sadden Saund und dun wo Geichen rährn ob Obernhaus, ob Undergraund-das muß er eben härn!
Und schluchzt der Geichenbochen, da gricht er feichte Oochen!
Der Sachse schmilsd ähm leicht dahin auf des Gesanges Fliecheln - doch eh de Träne droppt vom Kinn, da weiß er se zu ziecheln: der Sachse dut nich wein!
Der Sachse stimmt mit ein...
Sing mei Sachse sing.......!
Der Sachse is der Welt bekannt als braver Erdenbercher und fährt er ringsum dorch das Land, da macht er keinen Ärcher. Da braucht er seine Ruhe und ausgelaatschte Schuhe.
Doch kommt der Sachse nach Berlin da kennse ihn nich leiden - da wollnsen eene drieber ziehn - da wollnse mit ihm schdreidn. Und tut mern ooch verscheißern, sein Liedchen singt er eisern...
Sing mei Sachse sing........! |